Steffen Engfer

 

Pferde spielen schon mein ganzes Leben eine große Rolle. Da meine Eltern einen Landwirtschaftlichen Betrieb mit Pensionsstall bewirtschafteten und selber sehr erfolgreich im Sattel unterwegs waren, wurde mir der Pferdevirus quasi in die Wiege gelegt.

Doch so richtig begeistern vom Pferdesport konnte ich mich erst im Alter von 10 Jahren, als ich mit meinem Pony Silver die ersten Turniere bestritt. Der Ehrgeiz kam mit meinen ersten Schleifen in kleinen Springprüfungen. Da war mir klar „Reiten ist mein Leben“.

Doch sportlich so wirklich weiter kam ich mit Silver auch nicht. Dafür war er aber für jeden anderen Quatsch auf dem Hof zu haben.

Also bekam ich Remus, der im Freundeskreis als alter Lehrmeister bekannt war und mich zu vielen tollen Erfolgen bis hin zu Klasse L trug.

Damit ich auch den Schritt zur Klasse M und S schaffte, stellte mir mein Vater seine Pferde Amadeus und Lorina zur Verfügung, die mir zu tollen Erfolgen halfen.

Als ich im Alter von 14 Jahren meinen Vater verlor, war mir klar meiner Mutter an der Seite zu stehen und mit ihr den Betrieb weiter zu führen. Ich konzentrierte mich voll auf den Reitsport und absolvierte die letzten beiden Schuljahre.

Mit 17 Jahren begann ich meine Ausbildung bei Elmar Lesch. Die Schule der Dressur wurde mir im ersten Jahr von Hans-Jörg Böhner unterrichtet.

In dieser Zeit begleiteten mich meine Pferde Pagena und Guinness.

Im Alter von 18 Jahren gewann ich mein erstes S-Springen im Sattel von Guinness. Teilnahme und Medaillen bei Landes- und  Deutschen Jugendmeisterschaften, sowie Preis der Besten folgten.

Mit 19 beendete ich meine Ausbildung und kehrte ganz auf den Hof zurück.

Auch Escallibar und Gyon möchte ich auf keinen Fall unerwähnt lassen. Die beiden Jungs haben mich zu unzähligen Siegen und Platzierungen in S-Springen und damit zur Verleihung des Goldenen Reitabzeichens getragen. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Familie Stürke bedanken, die mir Gyon über viele Jahre zur Verfügung gestellt haben und mir damit eine unvergessliche Zeit schenkten.

Auch bei meinen Lehrmeistern wie Elmar Lesch, Hans-Jörg Böhner und Tjark Nagel möchte ich mich bedanken.

Ein ganz besonderer Dank geht an meine Eltern, ohne die das alles nicht möglich gewesen wäre.

Mein Vater lehrte und übergab mir das Talent junge Pferde auszubilden. Viele junge Pferde, die ich ausgebildet habe, sind heute im Internationalen Sport wieder zu finden.

 


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